Robert Domes

Autor Journalist Ausbilder

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Waggon vierter Klasse

Ich freue mich sehr. Nach mehr als drei Jahren Arbeit ist mein neuer Roman fertig. Er erscheint am 13. Dezember und kann bereits jetzt online und im Buchhandel vorbestellt werden. (Zum Beispiel hier über die Verlagswebsite)

Hier ein erster Einblick in die Geschichte: 

Ein Flüchtlingsmädchen der Nachkriegszeit kämpft gegen das Schweigen

Sommer 1948: Die 16-jährige Martha ist ein Flüchtlingsmädchen aus Ostpreußen. Dass ihre Familie nicht dazugehört, bekommt sie täglich zu spüren. Mit ihrem Vater und zwei Geschwistern ist sie in einem ausrangierten Bahnwaggon am Rand eines bayerischen Dorfes untergekommen. Um den Waggon ranken sich Gerüchte, vor allem um seinen früheren Bewohner Alois Roth. Der Mann ist in der Nazizeit spurlos verschwunden.

Als Martha davon erfährt, wird sie neugierig. Was war Alois Roth für ein Mensch? Warum lebte er in diesem einsamen Waggon? Sie beginnt nachzufragen. Aber im Ort möchte niemand darüber sprechen. Es gibt Dinge, die sollte man besser ruhen lassen, heißt es nur. Doch Martha lässt sich nicht beirren. Sie will herausfinden, was wirklich mit ihm passiert ist.

Der bewegende Roman beruht auf wahren Begebenheiten und gründlicher Recherche. Sensibel erzählt er von Kriegstrauma und Verdrängen, von der Frage nach Schuld und der Suche nach der Wahrheit.

Unser Lied für Mut und Hoffnung

Auf das Bild klicken, um das Video auf YouTube zu öffnen.

Verrückte Zeiten brauchen kreative Antworten. Simone und ich haben deshalb ein Mutmacherlied aufgenommen und auf YouTube gestellt. Das Lied hat eine Geschichte. Es war (mit geringfügig anderem Text) ursprünglich unser Hochzeitslied. Weil wir zusammen bereits viele Krisen gemeistert haben. Weil wir immer wieder aufstehen, wenn wir fallen. Und weil wir gelernt haben, dass Liebe alles ist, was zählt.

Angesichts der aktuellen Krise habe ich das Lied ein wenig umgetextet. Es soll für alle sein, die jetzt ratlos, hilflos, ängstlich, sorgenvoll und überfordert sind. Es soll ihnen – und uns allen – Mut machen und Hoffnung geben: Wir werden wieder aufstehen. Liebe ist alles was zählt.

Die Aufnahme ist nicht besonders. Aber wir haben im Moment weder das Geld, noch die Zeit, damit in ein Studio zu gehen. Also haben wir den Song einfach mal schnell auf unserem Sofa eingesungen (zusammen mit unserer Katze Flocke, die am Ende zufrieden schnurrt).

Bleibt alle gesund, menschlich und mutig!

 

 

08.12.2017

Neue Dokumentation: "Wir waren wie eine große Familie"

Wie war das Leben in der Heil- und Pflegeanstalt Irsee nach dem Krieg? Welche Zustände herrschten dort damals? Wie sah der Alltag in der Pflege und Betreuung der Patientinnen und Patienten aus? Diesen Fragen geht die Dokumentation "Wir waren wie eine große Familie" von Robert Domes nach.

Der Band gewährt Einblicke in den Alltag der Heil- und Pflegeanstalt Irsee zwischen 1945 und 1972. Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ergänzt durch die Auswertung historischer Quellen, sodass ein differenziertes Bild des psychiatrischen Alltags vor den Reformen der Psychiatrie-Enquête und des ersten Bayerischen Psychiatrieplans entsteht.

Der Band wurde für das Bildungswerk des Bayerischen Bezirketags herausgegeben von Stefanie Krüger und Dr. Stefan Raueiser.

Erschienen im Grizeto Verlag, Irsee, Broschur, 180 Seiten, ISBN 978-3-9816678-7-5, € 13,80 [D]

 

21.11.2017

"Nebel im August"

in Portugal und Frankreich

"Nebel im August" ist jetzt auch auf portugiesisch und französisch erhältlich. "Nevoeiro em Agosto" ist bei Nuvem de Tinta in Lissabon erschienen, "La brume en août" bei Anne Carrière in Paris. Herzlichen Dank an Helena Topa (Portugal) und Edith Noublanche (Frankreich) für ihre einfühlsame Übersetzung.

 

09.01.2017

"Nebel im August"

startet in Italien

Am 12. Januar kommt der Film "Nebel im August" in die italienischen Kinos. Damit wird die tragische und berührende Geschichte von Ernst Lossa nun auch in dem Land veröffentlicht, in dem der Junge seine Wurzeln hat. Bartholomäus Lossa, einer von Ernsts Vorfahren, wanderte Anfang des 19. Jahrhunderts von Italien in Deutschland ein.

Der Film NEBBIA IN AGOSTO wird in italienischer Synchronfassung gezeigt.

Noch im Januar wird auch das Buch auf italienisch erscheinen. "Nebbia in Agosto" wird vom Verlag Mondadori herausgebracht.

 

03.10.2016

Kritiker feiern "Nebel im August"

"Ein mächtiger Film", "ein mit exzellenten Darstellern, detaillierten Beschreibungen und eindringlichen Bildern tief berührendes Drama", "kraftvoll", "authentisch", "packend" - der Spielfilm "Nebel im August" wird zum Kinostart von zahlreichen Kritikern geadelt. So sagt etwa Hannelore Heider im Deutschlandfunk: "Der Film hat eine große emotionale Kraft und könnte damit auch Skeptiker überzeugen, die glauben, dass man solch ein Thema in Spielfilmform eigentlich nicht darstellen kann."

Auch die Kinobesucher berichten in ersten Kommentaren, wie tief bewegt und ergriffen sie sind. Und sie sind dankbar, dass die Filmemacher den langen Atem hatten und dieses wichtige, vergessene Thema derart einfühlsam auf die Leinwand bringen.

 

Hier eine Übersicht der Rezensionen dazu.

 

Internationale Ehrung

Gleich zwei internationale Auszeichnungen für NEBEL IM AUGUST auf dem weltweit größten Kinderfilm-Festival Giffoni in Italien. www.presseportal.de/pm/7840/3388448

 

Material für Schüler und Interessierte zum Film NEBEL IM AUGUST

Das Schicksal von Ernst Lossa ist seit Jahren an vielen Schulen Thema im Unterricht. Schüler lesen NEBEL IM AUGUST und schauen den Film an. Inzwischen findet man im Netz eine Menge Information zu Buch und Film und zu den Patientenmorden der Nazis. Manches davon ist verwirrend, manches falsch. Schüler und Lehrer, die Material suchen, werden hier auf der Seite Nebel im August fündig. 

Eine gute Übersicht hat Visionkino zusammengestellt. Dort gibt es das Schulmaterial zum Download mit vielen Hintergrundinformationen zum Film und Anregungen für die pädagogische Arbeit mit dem Thema: Unterrichtsmaterial


30.06.2016

Friedenspreis des Deutschen Films für "Nebel im August"

Eine weitere hohe Auszeichnung für den Film "Nebel im August": Kai Wessel, Regisseur des Films, erhielt am 30. Juni 2016 den nationalen Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke. Im Münchener Cuvilliés-Theater überreichte die Schauspielerin Maria Furtwängler den Preis. Sie sagte in ihrer Laudatio, um dieses Thema zu verfilmen, brauche es "eine klare, unkorrumpierbare, menschliche Haltung. Und die hat dieser aufklärerische, perfekt gemachte und gespielte Film, der eine Hommage ist an die Kraft des Kinos und gleichzeitig ein zutiefst ergreifendes Plädoyer für die Menschlichkeit."

Hier die Pressemitteilung dazu.